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    Evangelist Lukas (Beat Siegrist): Liebi Chinder, Frouen und Manne vom 21. Jahrhundert! Ig ha vor 2000 Jahr ggläbt. Zu myre Zyt sy d Römer d Regänte gsy vo der Wält, wie me se denn gchennt het. O hie i der Schwyz het’s römischi Soldate gha und römischi Städt. Ig sälber ha ds Syrie ggwohnt, am Mittelmeer. I üsere Stadt hetts Mönsche ggäh, wo a Jesus Christus ggloubt hei. Dä isch zwar vor nes paarne Jahr am Chrüz gstorbe. Mir hei aber gmerkt und ggloubt, dass är mit syre Chraft trotzdäm bi üs isch gsy: Är het üs tröschtet, we mir sy truurig gsy. Will är mit sym Geischt, mit syre guete guete Chraft bi üüs isch gsy, hei mir enand nie us den Ouge verlore. Drum hei mir enand die Gschichte über Jesus gäng wyterverzellt. Und ig bi eine vo däne, wo die Gschichte gsammlet und ufgschribe het. Später het me üs Gschichteschryber «Evangelischte» gseit. Ig bi der Evangelischt Lukas. Ig wott öich hüt zeige, wir mir üs das vorgschtellt hei, wie Jesus uf d Wält cho isch. Dihr müesst öich jitze uf e Wäg mache und gäng de Liechter und de Tön vo der Musig nachegah. Si wysen öich der Wäg. So merket dihr de öppis vo däm Gheimnis, wie der Retter vo der Wält isch gebore worde.
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    Evangelist: Ds Nazareth läbt e jungi Frou: D Maria. Si isch verlobt mit em Zimmermaa Josef. Si wei hürate und zäme es eigets Gschäft ufboue. Si wott ihm derby hälfe und später mit ihm e Familie ha. (Laternenträger Michael Allenbach)
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    Evangelist: A däm Aabe isch d Maria am wärche. Bim Wüsche tröimt si vo der gmeinsame Zuekunft. Da schickt Gott der Ängel Gabriel zu der Maria.
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    Ängel (Kristina Abegglen): Gott grüess di! Gott het di lieb und isch mit dir! Häb nid Angscht, Maria. Du hesch bi Gott Gnad gfunde. - Maria (Edith Reinhard): Wi söll de das ga? I bi ja no nid ghürate! - Engel: Heilige Geischt chunt über di, und d Chraft vom Höchschte tuet di wi ne Schatte zuedecke. Drum heisst de das heilige Chind o der Suhn vo Gott. - Maria: Guet, i bi d Magd vo Gott. Es söll mit mer cho, wi du gseit hesch. Bald chunsch du i d Hoffnig und überchunsch e Suhn. Däm söllsch der Name Jesus gä. Er wird e grosse Maa, und mi wird von ihm säge, er sygi der Suhn vom Höchschte. Er wird Chünig sy über ds Volk bis i alli Ewigkeit.
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    Herold (Hermes Thöni): Alli Ywohner vo Nazareth, ufpasse! Loset guet zue! Der Cheiser Augustus het befole, me söll i sym Rych e Stüür-Schatzig dürefüere. Der Cheiser wott wüsse, wieviel Lüt i sym Rych läbe. Drum muess jedi Familie i ihre Heimatort gah und sech bim Stadtschryber mälde.
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    Josef (Martin Gauch): Aber Maria, das geit doch nid! Ds Chind chunt ja scho gly uf d Wält! Da chasch du doch nid so ne wyti Reis mache! - Maria: Vilech chönnte mir ja no d Geburt abwarte und ersch denn uf Bethlehem reise?
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    Josef: Herold, los, my Frou überchunt scho gly ds Chind. Bis zu mym Heimatort Bethlehem isch der Wäg so wyt. Chöi mir nid warte, bis ds Chind uf der Wält isch und sech my Frou e chly erholt het? - Herold: Tuet mer leid! Befähl isch Befähl! Alli müesse sofort ufbräche!
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    Evangelist: So müesse d Maria und der Josef uf e Wäg. Zum Glück chöi si der Esel vom Nachber etlehne. So cha d Maria ryte. Trotzdäm isch d Reis für se hert und gfährlech.
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    Eselführerin Simone Amacher, Maria und Josef.
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    Evangelist: So sy d Maria und der Josef uf Bethlehem cho. Es isch scho spät, und si sueche nes Gliger. Si topplen a vieli Türe. Aber wäg der Volkszählig isch nüt z wölle. Alls isch bsetzt. Me chönnt meine, ganz Israel syg underwägs.
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    Evangelist: Aber der Josef git nid uf. Är merkt, dass d Maria unbedingt e Unterkunft bruucht. D Geburt isch gly nache. So probiert är’s no einisch.
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    Wirtin (Margret Hostettler): Was weit dihr – so spät i der Nacht? Mir sy usbuechet, mir hei ke Platz!
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    Josef: Ig weiss, dass dihr scho viel Gescht heit. Aber my Frou isch i der Hoffnig, d Geburt isch churzum nache. Heit dihr würklech nid no nes freis Eggeli für üüs? - Wirtin: Nei, würklech nid! Aber öich eifach so furtschicke, das chan ig o nid. Mir hei dusse vor em Dorf e Schärme für üsi Tier. We öich das längt, chöit dihr wenigschtens dört übernachte. - Maria: Natürlech isch üs das guet gnue! Dank heigit! - Wirtin: Uf em chürzischte Wäg hett’s kes Liecht. Üse Chuchibueb züntet nech dür d Fyschteri! He, Samuel!
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    Samuel (Sebastian Boss): Was isch? - Wirtin: Zeig dene Lüt der Wäg zu üsem Stall.
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    Evangelist: So finge d Maria und der Josef wenigschtens für die Nacht e Schärme. Mir loufe ne jitze aber nid dür d Fyschteri nache, mir wei de Liechter nachega.
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    Evangelist: Eifachi Hirte hüete i der Nöchi vo Bethlehem ihri Schaf. Hirt sy isch ke Schläck. Bsungers i der Nacht cha’s gfährlech wärde. Bi Wind und Wätter sy si uf em Fäld, und wildi Tier warte druf, es Schaf z rysse, wo sech verlüffe het. Drum müesse si ufpasse wie ne Häftlimacher. Aber: Die Nacht isch ganz anders als die andere Nächt. Wott ächt öppis Bsungers gscheh?
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    Die Hirten hüten ihre Schafe. (Michael Reinhard, Lorenz Trauffer, Hans Aebi)
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    Engel (Andrea Nydegger): Heit nid Angscht, lueget, i bringe nech e guete Bricht, e grossi Fröid, wo ds ganze Volk aageit. Hütt isch nämlech i der Davids-Stadt öie Retter uf d Wält cho. Es isch Chrischtus, der Herr. Und a däm chöit dihr’s merke: Dihr findet das Chindli gfääschet (gwicklet) und i nere Chrüpfe. Sy Stärn zeigt nech der Wäg! - Evangelist: Uf einisch sy umen Ängel ume grossi Schare vom Himelsheer gsi, die hei Gott globet und gseit: «Ehr für Gott i der Höchi, und uf der Ärde Fride für d Mönsche, won är lieb het.»
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    Hirt (Michael Reinhard): Was isch da los? - Chömet, mir wei doch uf Bethlehem yne di Sach ga luege, wo da passiert isch, und wo nis der Herr het z wüsse ta.
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    Erster Sterndeuter (Ursula Schmutz): Ig bi ne Stärndüter us em Morgeland. Scho lang han ig i der Nacht e bsungrige Stärn beobachtet. Lang han ig nid begriffe, was är bedütet. Aber einisch, i nere Nacht, han ig plötzlech gwüsst: Z Palästina isch e nöije Chünig gebore. Drum bin ig uf e Wäg, für ga z luege, gob das stimmt. Und da isch öppis Wunderbars passiert: Uf em Wäg sy mir zwe anderi Stärndüter ebcho, wo ds glyche erläbt hei wien ig. So han ig gwüsst: Es muess würklech wahr sy! - Zweiter Sterndeuter (Hermes Thöni): Zäme hei mir’s usegfunde: Das muess e Chünig sy, wie’s no nie eine het ggäh. E guete Chünig, eine wo Friede bringt für die ganzi Wält. Eine, wo für die Arme da isch und zu de Bbringe vo dere Wält steit. - Dritter Sterndeuter (Corrina Schmutz): Z Palästina sy mir sofort i d Houptstadt, uf Jerusalem. Aber im Chünigspalast het me vo allem nüt gwüsst. O der Herodes het ke Ahnig gha. Das isch also kes Chind gsy vo mene Chünig, wo uf d Wält cho isch – nume nes Chind vo eifache Lüt. Drum göh mir jitze wyter däm Stärn nache! Mir wei das Chind ändlech finde!
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    Engel, Hirt, Maria, Josef und Jesuskind (Jamie Reinhard).
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    Imbiss im Tenn des Ostermundigenhauses.
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  • WegZurKrippe (1)
    Der Weg zur Krippe beginnt. Die Teilnehmenden werden begrüsst.
  • WegZurKrippe (3)
    Der Evangelist berichtet, wie und wo sich die Geschichte zugetragen hat.
  • WegZurKrippe (6)
    Der Engel Gabriel verkündet Maria, dass sie die Mutter des Heilandes werde.
  • WegZurKrippe (7)
  • WegZurKrippe (8)
    Der Herold des römischen Kaisers macht die Volkszählung bekannt. Alle Bewohner müssen heim in ihren Heimatort.
  • WegZurKrippe (9)
    Auch Josef und die schwangere Maria hören die Nachricht ...
  • WegZurKrippe (10)
    ... und machen sich auf den beschwerlichen Weg.
  • WegZurKrippe (11)
    Sie kommen zu einer Herberge und hoffen auf einen Platz. Die Geburt naht.
  • WegZurKrippe (12)
    "Das Pack soll sich fortmachen! Es gibt keinen Platz in der Herberge!"
  • WegZurKrippe (13)
    Josef bittet um Gnade und Verständnis.
  • WegZurKrippe (15)
    Die Engel verkünden allen Leuten die frohe Nachricht.
  • WegZurKrippe (17)
    Die Hirten hören sie auf dem Feld. Sie wachen bei ihren Schafen.
  • WegZurKrippe (21)
    Ein hell leuchtender Stern ist aufgegangen.
  • WegZurKrippe (24)
    Er leuchtet drei Weisen und weist ihnen den Weg nach Bethlehem.
  • WegZurKrippe (26)
    Sie bringen wertvolle Geschenke mit.
  • WegZurKrippe (27)
    Das Jesuskind ist geboren. Es ist purlimunter.
  • WegZurKrippe (29)
    Die himmlischen Heerscharen jubilieren ...
  • WegZurKrippe (30)
    ... und die glücklichen Eltern staunen über das grosse Wunder.

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