
Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich bei uns heimisch fühlen, dass Sie offene Türen finden und Menschen kennen lernen, die Ihnen offen begegnen und Sie ein Stück auf Ihrem Weg begleiten. Das Beziehungsnetz unserer Kirchgemeinde kann Ihnen dabei helfen. Nutzen Sie es.
Wir sind offen für Ihre Meinung, Ihre Anregungen, Ihre Kritik und Ihre Mitarbeit.
In unserem Forum finden Sie Gesprächspartnerinnen zum Austausch Ihrer Gedanken, Fragen und Antworten. Und Sie haben hier die Gelegenheit, Ihrer Kritik Ausdruck zu verleihen.
Was in unserer Kirchgemeinde aktuell ist, erfahren Sie auf dieser Website sowie im Anzeiger und auf der Gemeindeseite des Monatsblattes reformiert. [reformiert.] (2.3mb)

Die reformierte Kirchgemeinde Brienz führt in der ersten Woche der Sommerferien bereits zum 23. Mal die Kinderferien-Tage der Sonntagschule durch.
Eingeladen sind alle Kindergarten-Kinder, sowie alle Schülerinnen und Schüler bis und mit der 6. Klasse.
Weitere Infos und einen Anmeldetalon gibt's hier.
Hast Du Lust, einmal etwas ganz Besonderes zu erleben? Du möchtest lernen, wie ein richtiger Fakir Feuer zu spucken und zu schlucken? Oder über Scherben zu gehen und auf einem Nagelbrett zu liegen? Du möchtest Zaubertricks lernen und als Zauberin, Akrobat, Tänzerin oder Dompteur auftreten? Und das alles und noch viel mehr gemeinsam mit andern und dazu noch in einem richtigen Zirkuszelt? Dann bist Du genau richtig im Circus Bajazzo!
Bald ist es soweit! Die Vorbereitungen für unsere Circuswoche (23.-28. Juli 2012) sind schon weit gediehen, und Du, liebes Mädchen, lieber Junge, darfst Dich anmelden, sofern Du mindestens Jahrgang 2005 hast bzw. wenn Du in diesem Jahr in die zweite Klasse kommst. Hier findest Du weitere Infos sowie das Anmeldeformular.
Die Meldefrist läuft bis am 9. Juli 2012.

Bei der Einführung der neuen kirchlichen Unterweisung in der Kirchgemeinde Brienz im Jahr 1997 haben wir dich als KUW-Mitarbeiterin angefragt. Unser Kriterium war nebst dem Interesse an Kindern und an religiösen Fragen, dass wir Leute aus den verschiedenen Gemeinden angefragt haben, damit die Eltern und die Kinder ihre KUW-Mitarbeiterinnen kennen.
Liebe Madlene, du hast uns zum Glück zugesagt und im Jahr 1997 den KUW-Mitarbeiterinnen Kurs besucht. Von Anfang an habe ich bei dir gespürt, dass dir die Vermittlung des christlichen Glaubens sehr wichtig war und immer geblieben ist. Du hast zuerst mit Elisabeth Gerber, dann mit Marianne Siffert, Martin Gauch, Samuel Müller und die letzten Jahre mit mir zusammen den KUW-Unterricht in Brienzwiler gestaltet. Ich kann sagen, es war immer eine Freude mit dir zusammen zu arbeiten, du hast dich immer mit ganzem Herzen und mit sehr viel Verständnis für «deine» BHS-Kinder eingesetzt und hast immer nur das Gute in jedem einzelnen Kind gesehen. Eine besondere Freude war für dich, dass du auch deine Grosskinder unterrichten durftest.
Liebe Madlene, ich möchte mich bei dir ganz herzlich für die schöne Zusammenarbeit während der letzten 15 Jahre bedanken. Ich werde dich im KUW-Team vermissen, wünsche dir aber für deine Zukunft nur das Allerbeste und vor allem gute Gesundheit und Gottes Segen! Es war schön mit dir!
Marianne Zumbrunnen

23 Frauen und Männer folgten der Einladung zur Feier der Goldenen Konfirmation und begingen ihr Jubiläum am Palmsonntag mit einem Gottesdienst in der Kirche Brienz. Mit der Taufe eines Kleinkindes und der Begegnung mit einigen Konfirmandinnenn des heurigen Jahrgangs wurde ein weiter Bogen gespannt. Die erneute Zusage des Segens Gottes für die Menschen am Übergang zur dritten Lebensphase sowie die Übergabe einer Erinnerungs-Urkunde und eines Büchleins mit Segenstexten waren, neben der Predigt und der wunderbaren Musik von Julia Grossniklaus (Klavier) und Peter Flück (Panflöte), zentrale Elemente dieses Gottesdienstes.

Wir alle sind gefordert und oft überfordert mit vielfätigen Aufgaben, wir bemühen uns, den Anforderungen gerecht zu werden, oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Deshalb ist es durchaus nicht selbstverständlich, dass immer wieder Frauen und Männer bereit sind, sich zum Wohl der Gemeinschaft einzusetzen — inner- und ausserhalb der Kirche. Umso mehr gilt es, dieses unbezahlbare, ehrenamtlich geleistete Engagement zu würdigen! Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Wer ist wer? Ein Linksklick auf das entsprechende Bild verrät mehr…

Die Reise der Adventslichter durch unsere Kirchgemeinde ist zu Ende. Zahlreiche Rückmeldungen von Menschen zeigen, dass diese Idee viel Freude bereitet und Begegnungen ermöglicht hat, die sich sonst nicht ereignet hätten. Ich danke allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Es ist spannend und ergreifend, in den zurückgekehrten Büchlein zu lesen!
Leider ist es aber so, dass nur zwölf von dreissig Taschen bis zum vorgesehenen Termin abgegeben wurden (siehe Text unten). Ich bitte sehr darum, dies in den kommenden Tagen nachzuholen, damit auch die restlichen Büchlein in den drei Kirchen unserer Kirchgemeinde Zeugnis von ihrer Reise durch den Advent 2011 geben können.
Sobald alle Taschen den Heimweg gefunden haben, finden Sie hier einen Rückblick auf unsere Aktion.

Das Adventsgärtlein ist ein kleines, meditatives Fest, das in Kindergärten und Kindergottesdiensten zu Beginn der Adventszeit gefeiert wird. Die reformierte Kirchgemeinde Brienz nimmt diesen Brauch neu in ihr Angebot auf. Eingeladen sind Familien mit kleineren und grösseren Kindern.
Wir stellen uns um eine grosse Spirale aus Tannenzweigen, die zur brennenden Osterkerze in der Mitte führt. Ein Kind geht, alleine oder in Begleitung, mit einer Kerze langsam den Weg der Spirale bis zur Mitte. Es zündet sein Kerzlein an der grossen Osterkerze an. Auf dem Rückweg stellt es seine Kerze auf die Tannenzweigspirale. Erst wenn das Kind die Spirale verlassen hat, beginnt das nächste Kind seinen Weg zum Licht. Nach und nach gehen so alle Kinder den Weg in die Spirale und wieder zurück. Die Gemeinde singt derweil in einem fort das Lied «Mache dich auf und werde licht».
Wenn alle Kinder ihre Kerze abgestellt haben, betrachten wir die Lichterspirale und lassen das Spiel der Lichter auf uns wirken.
Anschliessend sind alle zu Kakao und Züpfentäubchen in die Pfrundscheune eingeladen.
Wir treffen uns am Sonntag, den 4. Dezember, 17.00 Uhr auf dem Kinderfriedhof in Brienz. Bitte warme Kleidung anziehen. Bei sehr schlechter Witterung findet die Feier in der Pfrundscheune statt.
Es läutet an der Tür. Jemand steht draussen. Ein Nachbar, eine Freundin, ein Bekannter — oder jemand, den Sie nur vom Sehen oder gar nicht kennen. Er oder sie bringt Ihnen eine kleine Tasche mit dem «Adväntsliecht». In der Tasche sind eine Kerze, Zündhölzer und ein kleines Heft mit einer Gebrauchsanweisung. Vielleicht erklärt Ihnen der Überbringer oder die Überbringerin sogar, was Sie nun damit tun können, oder Sie lesen es später selbst im kleinen Heft:
• am Abend oder bei einer anderen passenden Gelegenheit die Kerze anzünden,
• sich über den überraschenden Besuch freuen,
• einen Gedanken, Wunsch oder was Sie gerade bewegt ins Heft schreiben,
• und morgen oder spätestens übermorgen das «Adväntsliecht» mit der Tasche und allem darin wieder weiterverschenken — an jemanden, den Sie kennen, oder kennen lernen möchten, oder schon lang nicht mehr gesehen haben, oder an jemanden, der einsam ist, der eine Aufmunterung gebrauchen kann, dem es gerade nicht so gut geht, den Sie sehr gern haben… Hauptsache, es bleibt innerhalb der Kirchgemeinde Brienz.
Wenn Sie das «Adväntsliecht» an einem Dienstag oder Mittwoch bekommen haben, können Sie es auch am Donnerstagabend in der Pfrundscheune anlässlich des ökumenischen Abendgebets weitergeben. Oder wenn Sie noch keines bekommen haben und gern eines möchten, kommen Sie doch in eine dieser Feiern im Dezember, vielleicht werden Sie da beschenkt? Gelegenheit, das Licht weiterzugeben oder sich beschenken zu lassen bieten ebenfalls die Sonntagsgottesdienste.
Dreissig «Adväntsliecht»-Taschen sind in der Adventszeit, genauer vom Sonntag, 27. November an bis am Freitag, 23. Dezember in unserer Kirchgemeinde im Umlauf. Gestartet wird das Projekt mit dem Verteilen der Lichter-Taschen am 1. Advent, im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche Brienz. Sie bringen Licht, Begegnungen und kleine Gespräche in die winterlich-dunkle Zeit, bieten Gelegenheit, jemanden zu überraschen und die Adventszeit auf eine besondere Art zu geniessen. Lassen Sie sich auf diese Begegnungen und den Zwischenhalt mit dem Licht ein und schreiben Sie ins Heft, was Ihnen gerade wichtig ist. Und lesen Sie, was die Menschen geschrieben haben, bei denen es vor Ihnen schon vorbeigekommen ist!
Angenommen, der empfohlene Ein- oder Zweitages-Rhythmus der Weitergabe wird eingehalten, werden die Lichtertaschen dann in über 300 Wohnungen zu Gast gewesen sein. Und vielleicht sind es dann letztlich sogar mehr? Am Montag, 19.12. und Freitag, 23.12. je von 8.30-10.30 Uhr und 14.00-16.00 Uhr können die Taschen samt Inhalt ins Kirchgemeindehaus (Sekretariat) gebracht und in einer dafür vorgesehenen Kiste deponiert werden. Die kleinen Hefte, in welche die Beschenkten hoffentlich fleissig geschrieben haben, sind dann für einige Zeit zur Einsicht für alle Interessierten in den Kirchen unserer Kirchgemeinde aufgehängt. Wichtig ist also: Die Taschen weitergeben und am Ende ins Kirchgemeindehaus bringen!
Wenn Sie zu den Menschen gehören, bei denen kein «Adväntsliecht» vorbeigekommen ist: Besuchen Sie um (oder kurz nach) Weihnachten eine unserer Kirchen und lesen Sie, was die Lichtertaschen auf ihrer Reise durch den Advent in unserer Kirchgemeinde so alles erlebt haben.
Die Arbeiter von Foxconn in China, welche die Apple-Produkte herstellen, leiden weiterhin unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen, wie es in einer Mitteilung von «Brot für alle» und «Fastenopfer» heisst.
In der neuen Produktionsstätte in Zhengzhou in Zentralchina habe man Missstände aufgedeckt, die von anderen Apple-Zulieferfabriken in China bekannt seien: Die Löhne reichten kaum zum Leben, die Arbeitszeiten würden falsch berechnet. In einigen Fällen seien Arbeiter zu Überstunden gezwungen worden, die Angestellten der metallverarbeitenden Abteilung beklagten sich zudem über Kopfschmerzen und Hautausschläge, da sie ohne passende Schutzkleidung arbeiten müssten.
«Diese Probleme sind nicht neu in der Beschaffungskette von Apple. Apple hält sich nicht strikt an den eigenen Verhaltenskodex und bietet den betroffenen Arbeitern keine Rechtshilfe», zitiert die Mitteilung Debby Chan, Autorin des Berichts «iSlave behind the iPhone – Foxconn Workers in Central China.»
Beiträge zum Thema Sklavenarbeit:
Eine Nachricht mit folgendem Inhalt landete heute in meiner Mailbox:
«Clooney will seinen demnächst auslaufenden Werbevertrag für die Nespresso-Kapseln nur verlängern, wenn Nestlé ihm sowie gegenüber Solidar Suisse nachweist, dass die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen nach den Kriterien des fairen Handels bezahlt und keine Kinder unter 18 Jahren beschäftigt werden», meldet heute die deutsche Tageszeitung. Lieber George, wir finden das super. Falls sich diese Meldung bestätigt, ist dies ein grossartiger Erfolg – vor wenigen Wochen hätten wir das noch nicht für möglich gehalten.
Herzlichen Dank an alle, die unsere Kampagne unterstützt haben!
Solidar Suisse setzt sich nicht nur mit Kampagnen, sondern auch mit konkreten Projekten für faire Arbeitsbedingungen ein. Zum Beispiel in Nicaragua: Viele Kaffeepflückerinnen arbeiten mehr als zwölf Stunden in der prallen Sonne und verdienen gerade einmal 30 Rappen pro Stunde! Das reicht nicht zum Leben und um die Kinder zur Schule zu schicken. Wir kämpfen deshalb gemeinsam mit den Kaffeeplückerinnen für faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Entlohnung. Dafür sind wir auf Spenden angewiesen:
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit deshalb heute mit einer Spende. Sie helfen damit den KaffeepflückerInnen und ihren Familien, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Konfklasse der Schule BHS ging klettern.
Dabei hat sich gezeigt, dass es manchmal eine gehörige Portion Mut und auch Vertrauen braucht.
Mut, dort hochzuklettern, wo man noch nie war.
Und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Zuverlässigkeit des Sichernden.
Seht doch selbst, in der Fotogalerie.

Eine traumhafte Landschaft; intensive Momente am Gantrischsee; das heimelige Berghaus Grön; fantastisches Wetter; fröhliche Jugendliche mit lachenden Gesichtern und teils wunden Füssen; Lea und Max Graber aus Wichtrach, die uns unterstützt und mit mundendem Essen beglückt haben; eine abenteuerliche Wanderung durch den Sensegraben; das Geheimnis eines Steinlabyrinths: Eindrücke, die nicht in Worte zu fassen sind — dies ist der Stoff, aus dem das Konfirmandenlager der Klasse SpezSek aus Brienz gewoben ist.
Was Worte nicht wiederzugeben vermögen, erzählen die Bilder.

Wenn in der Kirchgemeinde Brienz die Kirchenglocken zum Gottesdienst läuten, dann folgen nicht immer Scharen diesem Ruf. Pfr. Martin Gauch stellt fest: «Es gibt immer wieder sehr schlecht besuchte Gottesdienste. Es heisst zwar bei Matthäus: ‹Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!› Wir glauben an diese Verheissung. Dennoch fühlt man sich verloren, wenn nur wenige Besucher in all den Bankreihen sitzen. Unter Gottesdienst stellt man sich doch etwas anderes vor.»
Kirchgemeinderat und Pfarrer haben das Gottesdienstangebot analysiert. Präsident Franz Mäder erläutert die Erkenntnisse: «Aufgrund der Tatsache, dass sich unsere Kirchgemeinde aus fünf politischen Gemeinden zusammensetzt, die alle mit Gottesdiensten versorgt werden wollen, gibt es bei uns eine unglaublich grosse Zahl an Gottesdiensten. Zuweilen konkurrenzieren sich einzelne Gottesdienste gar. Darüber hinaus mussten wir feststellen, dass vor allem die Abendgottesdienste oft sehr schlecht besucht sind.»
Es wurde aufgrund dieser Erkenntnisse ein neuer Gottesdienstplan erarbeitet. Neu wird pro Sonntag innerhalb der Kirchgemeinde Brienz in der Regel nur noch ein Gottesdienst gefeiert – und zwar meistens am Morgen. Es wird aber in jeder Kirche der Kirchgemeinde im Monat mindestens ein Gottesdienst sein. Die Abendgottesdienste in Hofstetten und Schwanden bleiben wie bisher, ebenso die «Musik & Wort»-Gottesdienste am Abend. Die Gottesdienstorte werden wie gewohnt im «reformiert.» oder im «Anzeiger» publiziert.
Damit dennoch jedem Gemeindeglied der sonntägliche Gottesdienstbesuch möglich bleibt, steht ein kostenloses Predigttaxi zur Verfügung. Es kann jeweils bis Samstagabend 1800 Uhr über die im «reformiert.» oder im «Anzeiger» publizierte Telefonnummer bestellt werden.
Dank dieser Bündelung der Gottesdienste werden in der Kirchgemeinde Ressourcen frei für andere Veranstaltungen und Projekte. Im «reformiert.» wird auch darüber informiert.
Bei Fragen zum neuen Gottesdienstplan kann man sich ans Sekretariat der Kirchgemeinde wenden (033 951 29 79). Auch kann der Plan hier eingesehen werden.
«Wir denken», so Präsident Franz Mäder, «dass unser Angebot jetzt näher bei den Bedürfnissen der Kirchgemeindeglieder ist und erhoffen uns, aufgrund der Straffung des Angebotes, besser besuchte Gottesdienste.»