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Ab Pfingsten (31.5.) dürfen wieder Gottesdienste gefeiert werden!

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Pfingstsonntag, 31.5.
10.00 Uhr Kirche Brienz

Gottesdienst mit Pfarrer Hans Tontsch und Raphael Gogniat (Klavier)

Sonntag, 7.6.
10.00 Uhr Kirche Brienz

Gottesdienst mit Pfarrer Christian Weber und Raphael Gogniat (Klavier)

Sonntag, 14.6.
10.00 Uhr Kirche Brienz
Gottesdienst mit Pfarrer Hans Tontsch und Raphael Gongiat (Klavier)
19.00 Uhr Kirche Oberried
Gottesdienst mit Pfarrer Hans Tontsch und Raphael Gogniat (Orgel)

Sonntag, 21.6.
10.00 Uhr Kirche Brienz
Gottesdienst mit Pfarrer Martin Gauch und Gabriela Moser (Klavier)

Sonntag, 28.6.
10.00 Uhr Kirche Brienzwiler
Gottesdienst mit Pfarrer Martin Gauch und Raphael Gogniat (Orgel)

Alle weiteren kirchlichen Veranstaltungen sind weiterhin abgesagt.

Wichtige Hinweise zu den Gottesdiensten:

  • Beschränkte Platzzahl in den Kirchen (Mindestabstand)
  • Bei Grippesymptomen darf die Kirche nicht betreten werden
  • Die Dauer der Gottesdienste wird kürzer sein als üblich und es wird  nicht gesungen werden
  • Desinfektion der Hände beim Betreten der Kirche
  • Die Namen der Anwesenden werden zu ihrem Schutze freiwillig erhoben - die Daten werden nach 14 Tagen wieder gelöscht.

Weitere Hinweise zur Coronazeit:

Sekretariat
Das Sekretariat der Kirchgemeinde ist ab Montag, 11. Mai 2020 wieder geöffnet. Es gelten die normalen Öffnungszeiten:
Montagvormittag von 08.30 – 10.30 Uhr
Freitagvormittag von 08.30 – 10.30 Uhr

Wir bitten Sie, beim offiziellen Eingang des Sekretariates (Südseite des KGH Kienholz) die Hinweise betreffend Abstand zu beachten und einzuhalten. Besten Dank!
Gerne können Sie uns auch telefonisch 033 951 29 79 oder per E- Mail sekretariat(at)kirchebrienz.ch kontaktieren.
Der Briefkasten beim KGH Kienholz wird wochentags täglich geleert.

Seelsorge
Das Pfarrteam ist für Seelsorge weiterhin telefonisch erreichbar.
Kreis 1 – Pfr. Christian Weber 033 951 17 84
Kreis 2 – Pfr. Hans M. Tontsch 077 421 77 05
Kreis 3 – Pfr. Martin Gauch 033 849 17 12

Einkaufsdienst
Für Risikogruppen bieten wir einen Einkaufsdienst an. Bitte melden Sie sich bei einer der Pfarrpersonen.

Gottesdienste und Angebote in den Medien

Gerne machen wir Sie auch auf die Angebote in Radio und Fernsehen aufmerksam:

  • Radiopredigten (Radio BeO, SRF 2, SRF Musikwelle, jeden Sonntag um 10.00h)
    Rund 1500 Radiopredigten sind auf www.radiopredigt.ch zu lesen (pdf) und zu hören (mp3)
  • Fernsehgottesdienste (SRF, ARD, ZDF)
  • Jederzeit zu sehen sind Gottesdienste am Fernsehen über die Website www.srf.ch oder «play srf»
  •  «Kerzen vor dem Fenster»: gemeinsames Zeichen der Hoffnung. Eine Aktion der Evangelischen Kirche Schweiz und der Schweizerischen Bischofskonferenz. Informationen: www.ev-ref.ch/kerzen-vor-dem-fenster-eks-sbk

Diese Massnahmen gelten bis auf weiteres und werden entsprechend den neuen Bestimmungen des BAG angepasst.

Gedanken zur Zeit von Pfr. Christian Weber

«Corona, Corona, Corona…», repetieren Sie vielleicht gleich wie das kürzlich genervte Schulmädchen im Radio. Aus aller Munde und praktisch allen Presse- und Medienportalen schleudern uns Schlagworte entgegen: Covid-19-Pandemie, Krise, Lockdown, Impfstoff, Reproduktionszahl, Herdenimmunisierung…alles ergänzt mit Statistiken zu Infizierten und Toten.
Weltweit kämpfen Pflegepersonal und Mediziner*innen unaufhörlich gegen Krankheit und Tod. Virologen, Epidemiologen und sonstige Fachleute sind gefragter denn je. Ihre Einschätzungen haben weitreichende Einschränkungen zur Folge, ihre Empfehlungen sind gewichtiger als das Orakel von Delphi. Schliesslich geht es um die Gesundheit von uns allen! Todesfälle sollen um jeden Preis verhindert werden.
Dennoch stimmt mich die öffentliche Diskussion nachdenklich und offenbart, wie wenig das Thema unserer Endlichkeit bedacht wird. Ich erinnere mich an meine frühere Spitalseelsorger-Tätigkeit und es kommt mir erneut so vor, als ob Sterben und Tod eigentlich gar nicht sein dürfen, dass man alles daran setzen muss, um es zu verhindern, und wenn es nicht gelingt, dann haben wir oder unsere Medizin versagt. Die Auseinandersetzung wäre brisant und nötiger denn je, würde unser tiefstes Innere berühren - unsere ganze Existenz.
Das war nicht zu allen Zeiten und in allen Kulturen so. Im 14. Jh. wurde die westliche Welt von Pestepidemien heimgesucht. In Florenz allein starben damals innerhalb eines halben Jahres 60'000 von 100'000 Einwohnern. Hierzulande schlug sich der allgegenwärtige Schrecken in der Kunst von «Totentanzbildern» nieder. Diese Kultur der «Vanitas» entspringt der jüdisch-christlichen Vorstellung von der Vergänglichkeit alles Irdischen; anders als heute hatte die Endlichkeit des Menschen einen höheren Stellenwert.
Als Spitalseelsorger ist mir aufgefallen, dass gerade durch die Palliativmedizin bewusster mit Sterben und Tod umgegangen wird. Die Bewusstheit der Endlichkeit macht es möglich, ganzheitlich und entschiedener zu leben. Erdenklich wird sogar der dankbare Rückblick auf das Leben, wenn der Horizont der Vergänglichkeit dereinst näher rückt. Zurzeit lerne ich von Telefongespräch mit Menschen hohen Alters, die gelassen mit der Corona-Krise umgehen und im ruhigen Vertrauen bleiben.

Wir bieten zwei spezielle Möglichkeiten zur Gemeinschaft an:

1. Mut-Zettel und Gebete von der Wäscheleine (ab Donnerstag 7. Mai)
Mit dieser Wäscheleine wollen wir dem Gefühl von Einsamkeit entgegentreten. Die Gebete und Mut-Zettel auf der Wäscheleine sind eine Möglichkeit, kontaktlos miteinander zu beten: Das Gebet einfach von der Wäscheleine pflücken und mit nach Hause nehmen. Sie können aber auch Gebete, Fragen und quälende Sorgen abgeben – anonym oder mit Namen und Adresse. Dafür steht bei allen Kirchen ebenfalls eine Kiste mit Schreibmaterial parat: Wir Pfarrer werden diese Gebete und Anliegen in der Kirche laut lesen.

2. Eine Kerze, die stellvertretend für Sie in einer unserer drei Kirchen am Sonntag brennen wird und wir Pfarrer in der Fürbitte für Sie einstehen werden. Diese von Ihnen gebastelten Kerzen sollen unsere Gemeinschaft als etwas wohltuendes symbolisieren. 
(Siehe Karte, die in alle Haushaltungen verteilt wurde).